Oft wird die Frage gestellt, wie man seinen Akku richtig behandeln soll. Und auch hier ist die Antwort heutzutage viel leichter als sie es früher war! Zunächst einmal sollte man sich klar machen, dass ein Akku ein Verschleißteil ist. Es ist gar nicht so leicht, sich das im Kopf wirklich klar zu machen. Natürlich kannst du ihm auch beim Altern zusehen, wenn du stündlich auf irgendwelche Prozentwerte glotzt. Aber lasst doch den Akku einfach Akku sein und genieße das Leben (bzw. dein Gerät). Du musst ihn so oder so in ein paar Jahren ersetzten, ganz gleich wie du dich jetzt verhältst, oder wie oft du dir irgendwelche Daten anschaust.

Wenn du beim Kauf eines Mobilgeräts den Akkutausch nach ein paar Jahren nicht finanziell einplanst, bist du entweder naiv, oder du weißt schon jetzt, dass es es zuvor ersetzen wirst.

Weitere Informationen zur Alterung von Akkus findest du hier und hier.

Ich habe mir früher auch einen Kopf um Akkus gemacht; Voodoo angewendet, um möglichst den Akku zu schonen; Prozentwerte verglichen; Meinungen eingeholt … Hat es irgendwas gebracht? Nein. Was aber etwas gebracht hat: Sich frei zu machen von diesem ständigen Denken an den Akku. Das befreit einfach so sehr.

Was du tun kannst, ist das Aktivieren vorhandener Batteriemanagement-Funktionen. Diese begrenzen die maximale Kapazität des Akkus etwas, sodass er nicht bis an seine Grenzen beansprucht wird. So wird zum Beispiel die das Laden bei häufigem Netzbetrieb auf 80 Prozent der maximalen Kapazität begrenzt. Auf Wunsch kann der Akku aber dann auch von Hand vollständig geladen werden, wenn die Nutzung des Akkubetriebs bevorsteht.

Das war es aber auch schon, man muss nichts weiter selbst tun. Es ist die ganze Mühe und Lebenszeit nicht wert, sich ständig damit zu befassen, das Ladegerät ein- oder auszustecken, um irgendwelche vermeintlichen Grenzwerte einzuhalten.